Schreiburlaub

Dank der Verkettung einiger zum Teil recht misslicher Umstände – einer davon das Sturmtief Sabine – bin ich mutterseelenalleine in den Urlaub gefahren. Fernab vom Büroschreibtisch und häuslichen Wäschebergen verbrachte ich sechs Tage (mit An- und Abreise) in einem Hotel, genauer dem Schlosshotel Eyba, in einem kleinen Dorf nahe Saalfeld in Thüringen. Dort gab es neben einem fantastischen Frühstück himmlische Ruhe und eine traumschöne Landschaft, in der ich beim Wandern durch Sturmböen und Schneeregen gleich noch viel mehr zur Ruhe kommen konnte als schon im Hotelzimmer. In den Pausen zwischen der ganzen Ausruherei hämmerte ich in die Tasten meines greisen Laptops und arbeitete die zahlreichen Testleseranmerkungen in die Wintermaid-Fortsetzung ein….
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Wenn aus Spaß was Todtrauriges wird

Einhorni, Augustmond, Teilzeit-Vampir

Ich brüte immer noch über dem zweiten Teil von „Wintermaid“. Die erste Testleserin hat sich durchgekämpft und fragt, wie es mit einem dritten Teil aussieht. Eine zweite Testleserin ist hoffnungsvoll, das Durchlesen bis Anfang Februar zu schaffen. Einer dritten (und vorletzten) Testleserin habe ich den Text für Mitte/Ende Februar versprochen. Und ich bin gerade ziemlich geknickt, weil ich erfahren habe, dass der Inspirator für eine wichtige Figur in der Geschichte überraschend gestorben ist. Mein geheimer Plan war, sobald das Buch fertig wäre, ihm zu verraten, dass er mich zu einer Figur inspiriert hatte. Falls ich mich überhaupt getraut hätte, denn es gehört nicht zu meinen Lieblingshobbys, mehr oder weniger fremde…
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Rezensionen

Ich hab’s mal wieder getan: Ich habe ein Buch rezensiert. Es war gar nicht so schlimm, bis auf die üblichen Anlaufschwierigkeiten, die jedes Mal auftreten, bevor ich begreife, wie man wo was klicken muss, um die Rezension auf die Plattform hochzubeamen. Beim Durchlesen meiner Rezension bekam ich einen kleinen Schreck. Im Grunde hatte ich an dem Buch ganz schön viel herumzumäkeln: zu distanziert geschrieben, zu eintönige Erzählperspektiven, zu leichtgläubige Protagonisten … Und trotzdem hatte ich großen Spaß beim Lesen und mich jeden Abend darauf gefreut, weiterlesen zu können. Deshalb: fünf Sterne* und gut ist. Manchmal lese ich aus Spaß bei Amazon die Verrisse von Büchern, die ich richtig gern mochte….
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Weiter geht’s

Vor ein paar Tagen habe ich die Fortsetzung von Wintermaid an zwei Autorinnen zum Testlesen geschickt. Die ersten Rückmeldungen für den Anfang der Geschichte habe ich schon. Sobald sie das Manuskript durchgelesen haben und ich die Anmerkungen einarbeiten konnte, geht es zur zweiten Testleserrunde. Leider hat sich mein „schlimmster Kritiker“ seit zwei Monaten nicht zum Klappentext geäußert, weshalb ich davon ausgehe, dass da wohl auch nichts mehr kommt. Also muss ich mir den Text dieses Mal alleine aus den Fingern saugen. So ein kurzer Klappentext kann mehr Nerven kosten als ein ausgewachsenes Kapitel für ein Buch. Vor allem, wenn man ihn selbst schreiben muss, da der Abstand zur Geschichte fehlt…
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Und tschüss, Facebook

Der schon lange angepeilte Schritt ist getan: Ich habe mein Facebook-Profil deaktiviert. Im Moment ist es noch nicht gelöscht, da ich hauptberuflich Admina einer Facebookseite bin und den Zugriff auf diese Seite keinesfalls verlieren darf. Aber ich habe das Profil abgeschaltet. Hoffentlich für immer. Seit ein paar Monaten hatte ich – mal wieder – versucht, meine Facebooknutzung weitestgehend einzuschränken. Dieses Mal mit dem Erfolg, dass ich mindestens eine Stunde länger schlafen konnte, da ich nachts nicht so lange vor Facebook gehockt hatte. Das manchmal stundenlange Scrollen bei Facebook war eine ungute Ersatzhandlung fürs Schreiben, denn das ist nachts leider nicht möglich, da mein Hirn nach der Arbeit auf Sparflamme läuft….
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