Und tschüss, Facebook

Der schon lange angepeilte Schritt ist getan: Ich habe mein Facebook-Profil deaktiviert. Im Moment ist es noch nicht gelöscht, da ich hauptberuflich Admina einer Facebookseite bin und den Zugriff auf diese Seite keinesfalls verlieren darf. Aber ich habe das Profil abgeschaltet. Hoffentlich für immer. Seit ein paar Monaten hatte ich – mal wieder – versucht, meine Facebooknutzung weitestgehend einzuschränken. Dieses Mal mit dem Erfolg, dass ich mindestens eine Stunde länger schlafen konnte, da ich nachts nicht so lange vor Facebook gehockt hatte. Das manchmal stundenlange Scrollen bei Facebook war eine ungute Ersatzhandlung fürs Schreiben, denn das ist nachts leider nicht möglich, da mein Hirn nach der Arbeit auf Sparflamme läuft….
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Flatrate-Schock

Hilfe! Meine „Wintermaid“ versinkt im Flatrate-Sumpf. Und das Schlimmste daran: Ich habe sie höchstpersönlich reingestoßen. Aus Versehen, weil ich beim Hochladen des E-Books bei BookRix nicht aufgepasst und die Ausleihe über diverse Flatrates anscheinend mit angeklickt habe. Die Strafe für diesen Fehler folgte auf dem Fuß. Das Buch wurde quasi im Vorübergehen gleich zweimal angerotzt. „Absternen“ wird das anonyme Sternchenvergeben von so manchem Autoren inzwischen genannt. Selbst bei Amazon ist es seit Kurzem möglich, ohne jegliche Rezension bzw. Kundenmeinung einfach ein paar Sterne zu vergeben. Oder eben Bücher „abzusternen“. Letztlich sind Bücher, zumindest solche, die ich schreibe, inzwischen kaum mehr wert als ein Kaugummi. Zweimal drauf herumgekaut und dann weggespuckt….
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Das Manuskript ruft …

… und die Autorin stopft sich die Ohren zu, weil sie nicht schreiben kann, darf, soll. Was auch immer. Jedes Mal, wenn ich abends am Laptop sitze und in den Text einzutauchen versuche, ist da diese Wand aus bleierner Müdigkeit. Aber das habe ich schon X-Mal hier reingeschrieben. Und was soll ich sagen? Davon werde ich auch nicht wacher. Und der Text wird auch nicht schneller fertig. Da ich zu müde zum Schreiben bin, google ich manchmal nach meinen Büchern. Gerade nach der Buchmesse in Berlin und den gefühlten drei Kilogramm Flyern, die ich dort verteilt hatte, könnten ja jemandem die Bücher aufgefallen sein. Und? Sind sie? Nein. Sind sie…
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BuchBerlin und neues Buch

Zwei Tage Buchmesse in Berlin. Dieses Mal mit einem eigenen Stand. Genauer ein Gemeinschaftsstand zusammen mit der Autorin Paula Roose. Jetzt bin ich ganz schön ausgepowert. Trotzdem tippe ich noch schnell einen Beitrag über die Messe fürs HalleSpektrum . Und ich pack hier mal die Cover-Vorschau für die fast fertige Fortsetzung von „Wintermaid“ rein. Es ist eine Spezialanfertigung, ohne den Titel zu verraten. Entworfen hat es Yvonne Less, wie schon das erste Cover zu „Wintermaid“. Wobei ich ja immer noch der Auffassung bin, dass die Geschichte keine Fortsetzung braucht. Andererseits ist Mo ein ziemlich knuffiger Typ, der in einer recht eigenen Welt lebt. Und Lhan hat durch ihre Vergangenheit erstaunlich…
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Das Eichhörnchen ist müde

Nein, ich bin kein Eichhörnchen. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich Nüsse nur dann mag, wenn sie ordentlich mit Schokolade ummantelt sind. Trotzdem bin ich müde. Zumindest was das Schreiben betrifft. Im Grunde geht das schon seit zwei, drei Jahren so. Es hat sich im letzten Jahr nur noch einmal gesteigert. Dabei dachte ich bis vor Kurzem, dass es von dieser Art Müdigkeit gar keine Steigerungsform mehr geben kann. Inzwischen werde ich eines Besseren belehrt, wenn ich Abend für Abend vor der Wintermaid-Fortsetzung sitze, auf das Manuskript starre und mich frage, was die vielen Wörter bedeuten sollen und ob sie denn auch einen Sinn ergeben. Sinn oder Unsinn….
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