Das Eichhörnchen ist müde

Nein, ich bin kein Eichhörnchen. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich Nüsse nur dann mag, wenn sie ordentlich mit Schokolade ummantelt sind. Trotzdem bin ich müde. Zumindest was das Schreiben betrifft. Im Grunde geht das schon seit zwei, drei Jahren so. Es hat sich im letzten Jahr nur noch einmal gesteigert. Dabei dachte ich bis vor Kurzem, dass es von dieser Art Müdigkeit gar keine Steigerungsform mehr geben kann. Inzwischen werde ich eines Besseren belehrt, wenn ich Abend für Abend vor der Wintermaid-Fortsetzung sitze, auf das Manuskript starre und mich frage, was die vielen Wörter bedeuten sollen und ob sie denn auch einen Sinn ergeben. Sinn oder Unsinn….
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Mühsam quält sich das Eichhörnchen

Meine Messevorbereitungen für die Buch Berlin sind fast abgeschlossen. Das Rollup ist da, die Postkarten – bis auf eines der drei Motive – sind schon da und die Flyer ebenso. Jetzt steht die Frage im Raum, ob ich noch Leseproben drucken lasse oder das Geld lieber in Katzenfutter und Schokolade investiere. Letzteres wäre vermutlich die klügere Entscheidung. Zumal ich derzeit viel Nervennahrung brauche und Kater Schrumpel ziemlich ungehalten reagiert, wenn nichts Gescheites zu essen im Haus ist. Ob die Leseproben tatsächlich potentielle Käufer motivieren, ein Buch zu kaufen, ist mehr als fraglich. Zumindest wenn ich von mir selbst ausgehe, die noch nie nach der Lektüre einer Leseprobe ein Buch gekauft…
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Abschied von meiner Facebook-Seite

Ich habe keine Lust mehr. Und ich klicke mich immer noch viel zu oft bei Facebook rein, obwohl ich schon vor einiger Zeit das „Klara Bellis“-Privatprofil gelöscht hatte und damit die meisten Kontakte in die Selfpublisher- und Bloggerszene, die mit diesem Profil verknüpft waren. Der Plan dahinter: sich weniger mit Facebook beschäftigen und mehr mit dem richtigen Leben. Hat nicht geklappt. Im Gegenteil. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mich gerne ganz von Facebook zurückziehen, so, wie ich es schon vor ein paar Wochen bei Twitter gemacht habe. Aus beruflichen Gründen ist das nicht möglich. Dabei steigt derzeit mit jedem „Greta-Bashing“-Posting mein Puls, obwohl ich eher zu niedrigem…
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Schleichender Abschied

Im Moment bereite ich die Materialien für den Messestand auf der BuchBerlin vor. Und parallel dazu sitze ich weiter am Text zur Wintermaid-Fortsetzung. Inzwischen bin ich bei fünf Seiten, die ich pro Woche zu überarbeiten schaffe. Mit schmerzlichen Abstrichen, was die Qualität der Überarbeitung betrifft. Mir wird wieder bewusst, dass ich so nicht weitermachen kann. Letztlich werde ich mich entscheiden müssen zwischen Familienleben und Job oder dem Schreiben und Herumkünstlern. Alles gleichzeitig schaffe ich auf Dauer nicht. Im Moment nimmt der Plan, „Klara Bellis“ gehen zu lassen, wieder Gestalt an. Ende vergangenen Jahres war ich schon mal an diesem Punkt angelangt, bin aber durch den Wintermaid-Ausrutscher wieder ins Schreiben reingerutscht….
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Auf die Plätze, fertig … schreiben!

Seit Anfang Juli habe ich zwei oder drei Schreib- und Arbeitsleben gleichzeitig gelebt. Die zwei größten Brocken – die Organisation eines Volksfestes übernehmen und über die Bühne bringen sowie eine Firmenzeitschrift herausbringen – sind überstanden, auch wenn sich die nächsten Brocken schon ankündigen. Parallel dazu habe ich in meiner Freizeit an zwei Schreibprojekten gleichzeitig geschrieben. Das eine davon für einen Auftraggeber. Etwas, das ich nicht noch einmal machen würde. Wenn schon in der Freizeit still und heimlich herumkünstlern, dann auch wirklich nur für sich selbst und nicht nach den Vorstellungen anderer. Zumal da immer nur ein kleines Zeitfenster zum Schreiben da ist, das ich mit dem Haushalts -und Familienkram teilen…
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