Heute war es so weit. Heute wurde mein guter Wille gebrochen. Ein für alle mal, fürchte ich. Und das kam so: Ich war wirklich wild entschlossen, mich weiterzubilden und für ein wichtiges Thema sensibilisieren zu lassen. Also klickte ich auf das Video, das mir via Facebookwerbung angespült wurde. Es ging darin um eine arg gebeutelte ethnische Minderheit, die mit einer schon seit Wochen oder Monaten laufenden Werbekampagne auf den Socialmedia Kanälen die Mehrheitsbevölkerung für ihre Belange sensibilisieren will. Ich war guten Willens. Ich war neugierig und ich hatte ein paar Minuten Zeit. Etwa vierzig oder fünfzig Sekunden lang habe ich es ausgehalten. Dann konnte ich nicht mehr und musste das …

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Die magische Zeit zwischen den Jahren. Seit einer Woche habe ich frei (abgesehen von den Wäschebergen, dem Essen kochen, Abwasch machen, dem Staubsaugen und dem ganzen …). Der Kopf ist frei und die Ideen sprudeln, drängeln sich nach vorne, vermehren sich. Die Verlockung ist da, doch wieder ein neues Schreibprojekt anzufangen. Jetzt, wo die Dauermüdigkeit sich in Grenzen hält, wo ich mir einreden kann, dass ich die Power habe, es wieder durchzuziehen. Ich könnte Mara Mondschatten gegen einen Werwolf antreten lassen, gegen einen attraktiven, selbstbewussten Mann, der sich den ursprünglichen Werwolfmythos zu nutze macht, um seine kranken Fantasien auszuleben. Ich könnte Lhan und Mo auf die Suche nach verschollenen Eisgeistern …

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Jetzt wurde es veröffentlicht: das Hörbuch zu „Wintermaid“. Erschienen ist es in der Hörbuchmanufaktur Berlin. Eingesprochen hat es Katja Sallay. Es wird bald in vielen Shops zu hören sein. Auch bei Spotify, Google Play und Audible. Als ich vor einigen Wochen die Rohversion gehört habe, ist was ganz Seltsames passiert. Obwohl ich die Geschichte längst kannte und obwohl es mir persönlich eher unangenehm ist, wenn ich mit selbstgeschriebenen Texten konfrontiert werde (so ähnlich, wie wenn man seine eigene aufgezeichnete Stimme irgendwo hört), konnte ich nicht aufhören zuzuhören. Die Geschichte entwickelte ganz schnell einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Und als es vorbei war, stand ich wie benommen da …

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Übrigens, meine Kurzgeschichte „Blutiger Mond“ war im Oktober 2020 PAN-Story des Monats auf der Webseite des Fischer-Tor-Verlages. Erstmals erschien die Geschichte in der Langfassung in der Anthologie „Roter Mond – 9 fantastische Geschichten“, herausgegeben von Birgit Otten. Erhältlich für ohne Geld in allen gängigen Online-Shops. Ich erinnere mich, dass mich damals die Herausgeberin, die zugleich Lektorin war, zurückpfiff und sinngemäß meinte, dass es Korwin Schwarzvogel ganz schön übertreibe. Also habe ich die blutigsten Stellen etwas zahmer beschrieben, um beim Leser die Sympathien für den düsteren Außenseiter nicht ganz zu verspielen. Trotzdem hat Korwin Schwarzvogel manchmal so Anwandlungen, bei denen ich mir denke, dass ihm ein Antiagressionstraining und regelmäßiges Meditieren bestimmt …

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Noch etwa eine Woche läuft meine Preisaktion für den ersten Trywwidt-Band. Das Buch, an dem ich über drei Jahre geschrieben habe und das mein erster richtiger Roman werden sollte. 2015 hatte ich es veröffentlicht. Für 99 Cent verschleudere ich die mehr als 500 Seiten während der Preisaktion. Es geht weg wie gefrorenes Blei. Letztlich wie alle meine anderen Bücher auch. Egal, wie viele Leute mir versichern, wie toll die Bücher seien, dass sie beim Lesen lachen oder auch mal weinen mussten, dass sie nicht aufhören konnten zu lesen, dass es das Beste sei, was an Urban Fantasy in den letzten Jahren erschienen ist, dass es ein echter Pageturner sei. Sicher, …

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