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Wanderungen durch den bunten Garten der Rezensionen

garten-16Ich geb’s ja zu. Manchmal lese ich tatsächlich Rezensionen. Besonders gern im Online-Shop des großen „A“s, in dem ich seltsamerweise so gut wie nie ein Buch kaufe. Mit Ausnahme von E-Books, als Futter für mein Kindle.
Wenn mir ein Buch besonders gut gefällt, lasse ich mich sogar dazu hinreißen, selbst eine Rezension zu schreiben, die ich meistens bei Lovelybooks reinstelle, obwohl mir das mit dem Rezensieren sehr schwer fällt. Das ist aber kein Problem, denn wozu gibt es all die tapferen Heerscharen von Rezensenten, die mit ihren Ergüssen das Internet fluten? Dort findet selbst eine hoffnungslose Rezie-Niete, wie ich es bin, genug Inspirations- und Anschauungsmaterial, um sich aufs Schreiben von Buchbesprechungen einzugrooven. Natürlich, ohne zu plagiieren! – Inzwischen bin ich durch das regelmäßige Rezensionslesen so gut eingegroovt, dass ich sie sogar schon aus dem Stegreif schreiben kann. Dazu muss ich noch nicht mal ein passendes Buch kennen, geschweige denn, es gelesen zu haben.

Hier der Beweis:

Enttäuschung auf der ganzen Linie
Ich lese niemals Krimis. Aber weil das E-Book kostenlos war, habe ich es mir heruntergeladen. Vielleicht für Krimifans geeignet. Für mich definitiv nicht. Hab’s nach 5% abgebrochen. Wem’s gefällt. Von mir dafür zwei Sterne, weil keine Rechtschreibfehler drin waren.

Das beste Buch, das ich jemals gelesen habe
Ich konnte es nicht weglegen. Einfach genial. Normalerweise lese ich keine Bücher und schreibe auch keine Rezensionen. Ich habe viel geweint und weine immer noch. Unfassbar, was der Autor alles erdulden musste. Weiter so! Absolute Leseempfehlung! Fünf Sterne.

Meine Rezension zu „Krieg der (B)Engel – ein Abenteuerroman; Teil 1“
Zum Inhalt
In dem Roman „Krieg der (B)Engel – ein Abenteuerroman; Teil 1“ der Autorin Klarissa Miller geht es um eine Jungenbande, die in einem baufälligen, katholischen Klosterinternat des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit undichten Fenstern lebt. Im ersten Kapitel kommt der braunhaarige Arthur von Beinlaus neu in die Klasse der strengen Schwester Heike, die grüne Augen hat und ein dunkles Geheimnis hütet, das … gefühlte zehn Seiten Fließtext …
!!!!+++ACHTUNG+++SPOILER+++EVENTUELL NICHT WEITERLESEN+++!!!!
… Das 20. Kapitel schließt mit dem tragischen Unfalltod der Hauptfigur Arthur von Beinlaus ab. Der Leser erfährt auch die Auflösung des dunklen Geheimnisses der Schwester Heike. Sie ist in Wirklichkeit Arthurs böse Stiefmutter und hat Arthurs tödlichen Unfall arrangiert. Jetzt erbt sie alles Geld von Arthurs Vater, dem Grafen Karl-Ernst von Beinlaus, und zieht endlich ins Schloss ein. Ein lange gehegter Traum wird wahr.
Zum Cover
Das Cover ist in Rot und Gelb gehalten und man sieht ein vergrößertes Läusebein in der Abendsonne leuchten. Die Titelschrift ist … gefühlte fünf Seiten Fließtext … Mir gefällt besonders gut, dass das Läusebein so realistisch wirkt, als ob es fast schon aus dem Cover springt.
Mein Fazit

Weitere gefühlte sechs oder sieben Seiten Fließtext, die ich aus Zeitgründen – es stand Milch auf dem Herd und das Telefon klingelte – nicht mehr gelesen und somit auch nicht groovymäßig verinnerlicht habe.

Auch wenn ich selbst eine ziemliche Lusche im Schreiben von Rezensionen bin und regelmäßig mit Angstschweißausbrüchen kämpfe, wenn ich nur daran denke, freue ich mich natürlich, wenn das andere Leser anders sehen und sogar meinen Büchern ab und zu eine Rezension schenken.

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Packungsbeilage und Warnhinweis*

achtung-buchEigentlich kann einem Autor – oder in diesem hoffnungslosen Fall einer Autorin – kaum etwas Schöneres passieren, als dass ein Bücherwurm auf sie zukommt, sie mit großen Augen anstrahlt und sagt: „Ich habe dein Buch gekauft. Ich freue mich schon, es zu lesen.“ Wie gesagt: eigentlich.

Falls jemand die Fernsehserie Star Trek kennt, besonders die Sequenzen, in denen eine unbekannte Spezies mit Lichtgeschwindigkeit auf die Enterprise zurast, dann kennt derjenige – oder diejenige – vermutlich das schrille Geräusch, das der rote Alarm in solchen Momenten von sich gibt, während panische Raumfahrer durchs Bild stürmen und sich in Sicherheit bringen. In etwa so sieht es ganz tief in mir drin aus, wenn ich von zukünftigen Lesern höre, dass sie es kaum erwarten können, in mein Buch einzutauchen.

Ähnlich wie auf der Enterprise fahren bei mir die Schutzschilde hoch. Genauer, mir rasen sofort wirre Gedanken durch den Kopf, die, laut ausgesprochen, darauf hinauslaufen würden, dass ich dem Leser lang und breit erkläre, was er da für eine Lektüre erworben hat. Nur sicherheitshalber, um zu vermeiden, dass sich der oder die Ahnungslose völlig unvorbereitet auf den Text stürzt und sich vielleicht darin verirrt.

Wie gerne würde ich mein erwartungsfrohes Gegenüber warnen: „Sei lieber vorsichtig! Da drin gibt es mehrere Handlungsstränge.“ Dann die heikle Tatsache, dass der eine oder andere Protagonist nicht ganz dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Zu viel Schokolade, zu wenig Sport, Orchideen … ihr wisst schon, das ganze Programm und FUMP! – schon hat eine Romanfigur ein paar Pfund mehr auf den Hüften. So etwas kann unvorbereitete Leser völlig aus der Bahn werfen, weiß ich inzwischen.

In den äußerst fragilen Momenten des Autor-Leser-Kontakts erscheint es mir verlockend, den Allergikerhinweis im Klappentext, der vor Elfen, Vampiren und Pflanzenbiochemikern warnt, um ein paar sicherheitsrelevante Informationen zu erweitern.

„Lies dir erst mal die Packungsbeilage durch und überlege genau, ob das Buch wirklich was für dich ist“, könnte ich dann zukünftigen Lesern zuraunen.

Natürlich würde ich das nie im Leben auch wirklich tun, denn jeder interpretiert ein Buch auf ganz eigene Art. Es hätte also gar keinen Zweck, dem vorfreudigen Bücherwurm lauter Erläuterungen um die Ohren zu hauen.

Spannend finde ich dennoch, dass auch andere Autoren von diesem seltsamen Erklär- und Vorwarndrang befallen zu sein scheinen. In einem Telefonat mit der Autorin Isabell Schmitt-Egner konnte ich noch ein bisschen mehr über das Phänomen erfahren, das sich wohl etwas abschwächen soll, je mehr Bücher man veröffentlicht hat.

Das klingt hoffnungsvoll. Ich werde so schnell wie möglich meinen nächsten Roman herausbringen. Aber zuvor muss ich noch die Packungsbeilage für den jetzigen überarbeiten und ergänzen. Ein paar ganz wichtige Warnhinweise fehlen noch. Nur zur Sicherheit.

*) Achtung! Dieser Text beinhaltet – wie fast immer bei meinen Texten – selbstironische Betrachtungen. Nur so als Warnhinweis. ;-)

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Mein Roman „Trywwidt“ im Internet

Trywwidt-final-mittel

Das E-Book bei Amazon

So langsam sammeln sich die Rezensionen. Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren geht, aber jedes Rezensionsexemplar, das ich von „Trywwidt“ per E-Mail an einen Rezensenten abfeuere, ist eine kleine Mutprobe für mich. Deshalb freue ich mich umso mehr, wenn ich positives Feedback von Bloggern und Journalisten erhalte.

Übrigens schwebt nicht nur Trywwidt als E-Book durchs WWW, sondern auch ein kleiner Ableger. Ein dauerhaft kostenloses E-Book (Epub und Mobi) als kleines Prequel, das auf so ziemlich allen Plattformen heruntergeladen werden kann.
Hier ist der Link zu BookRix, falls jemand reinlesen mag.
Und hier sind die Links zu aktuellen Rezensionen:

Rezension aus der Mitteldeutschen Zeitung: „Wenn das Böse so lieb lächelt

Freundliche Erwähnung im Kulturradio vom MDR: „… Der Hallenser Schriftstellerin … Klara Bellis … ist mit ihrem Debüt etwas gelungen, das es selten gibt: einen rasanten und komischen Fantasy-Schmöker zu schreiben, in dem alles stimmt.“

Ronjas grüner Bücher-Blog: „Jeder vernünftige Mensch, der Elfen und Vampire mag, oder Blumen, oder Lesen, der sollte dieses Buch lesen.“ Ich habe ja den Verdacht, dass die Bloggerin eine Cousine von Trywwidt ist. Allein schon wegen der Vorliebe für die Haarfarbe.

Trywwidt in der Najade-Lounge: „Der feine Humor der Autorin zieht sich durch jede Zeile.“

wildbookheart über Trywwidt: „Die Charaktere sind bezaubernd, allen voran die Elfe Trywwidt. …Die Sprache des Buches macht einfach nur Spaß!“

BuecherweltUndRezirampe: „… Die Spannung hält von Anfang bis Ende ! … Trywwidt ist für mich, in meinem Vorstellungen, die perfekte Elfe. Wie sie handelt und denkt, ist absolut phänomenal.“

Ein Interview mit mir auf dem Blog Lovinbooks4ever in der Rubrik „Indie love“.
Und hier hat mich nessisbuecherregal unter dem Motto „Autoren packen aus“ interviewt.

Bea 76 auf Lovelybooks: „Es macht wirklich Spaß, der Elfe Trywwidt zu folgen, mit ihr zu gehen und mitzuerleben,  was sie erlebt.“

dasteufelsweib.wordpress.com: „Urban Fantasy ist sonst nicht so mein Ding, bzw. habe ich in dem Genre auch kaum was gelesen bisher. Nach diesem Buch werde ich mich wohl öfter mal in der Richtung umsehen.“ 

annaskleinebuecherwelt.blogspot: Hier erzähle ich davon, wie mein Roman entstand. Es war ein langer Weg. Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung über drei Jahre hinweg.

Rezension im Fantasyguide: „Allen Fans einer etwas schrägen Urban Fantasy kann man »Trywwidt: Die Kaiserin der ewigen Nacht von Klara Bellis«, … , wärmstens empfehlen“. (Frank W. Werneburg)

Leserunde bei Lovelybooks: Einfach ein Link auf die umfangreiche Diskussionsrunde bei Lovelybooks. Dort gibt es inzwischen auch einen ganzen Schwung Rezensionen.

 

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Fettnäpfchentreter und Überflieger

Facebookseite

Meine Facebookseite mit hoffentlich halbwegs freiwilligen Likes.

 

Ratet mal, als was ich meistens durchs Leben stolpere? Ein kleiner Tipp: Bei „Überflieger“ hättet ihr falsch geraten.
Dabei weiß ich es ja eigentlich besser. Zum Beispiel weiß ich ganz genau, dass es für meine Autorenseite bei Facebook ein echter Gewinn wäre, wenn ich kreuz und quer Facebook abgrasen würde, um wildfremden Leuten eine private Freundschaftsanfrage zu schicken, auf deren Fuße – kaum, dass die Arglosen sie angenommen hätten – auch schon die Aufforderung zum Liken der besagten Seite folgen würde. Ruck zuck, hätte ich eine vierstellige Like-Zahl und alle würden „Klara Bellis“ für einen Überflieger halten.
Warum ich das nicht mache? Keine Ahnung. Vielleicht weil es mich nervt, wenn andere das bei mir machen. Zumal ich nach dem Motto lebe „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Ein Motto, das mich zwar sehr einschränkt, das ich aber leider nicht abschütteln kann, wie einen lästigen Fussel. Dieser Fussel ist nämlich elektrostatisch aufgeladen und klebt fest an mir dran.
Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, Likes auf die eigene Autorenseite zu ziehen. Zum Beispiel, in dem man gute Bücher schreibt, die das Interesse an der Arbeit der Autorin oder des Autors wecken und man als Leser urplötzlich die unbändige Lust verspürt, nach der Seite zu suchen und sie ganz freiwillig zu liken. Etwas, das mir als Leserin schon mehrmals passiert ist und das mir jedes Mal ein kleines Glücksgefühl verschafft hat.
Aber das wäre ja viel zu unsicher und zu langwierig. Viel einfacher ist es doch, wahllos andere Seiten zu liken und dann per PN mitzuteilen: „Ich hab eben deine Seite geliket. Like bitte auch meine.“ Natürlich samt Link, nicht dass der Like versehentlich auf einer anderen Seite landet.
Solch kleine emotionale Erpressungen funktionieren gut. Jedenfalls bei mir. Mich packt augenblicklich das schlechte Gewissen, schüttelt mich durch, ringt mich zu Boden und starrt mich mit einem vorwurfsvollen Blick an, der sagt: „Du musst! Schließlich hat er/sie ja auch bei dir. Wie sieht das denn sonst aus?!“
Das klappt auch ganz gut in den allseits beliebten Facebook-Werbegruppen, in denen täglich eine Vielzahl von E-Books angepriesen wird. „Hey! Tolles Buch. Hab’s jetzt auf meinem Reader und jetzt hol dir auch mein Buch. Würde mich sehr freuen.“
BAMM! Schon hat die Falle wieder zugeschnappt, denn wenn ich „Nein!“ sage, stehe ich knöcheltief in einem Fettnäpfchen, das ein Überflieger – der im Gegensatz zu mir, nicht nur weiß, wie der Hase läuft, sondern diesen Hasen sogar reitet – direkt vor mir aufgestellt hat.
Deshalb habe ich beschlossen, mit meinem schlechten Gewissen ein ernstes Wörtchen zu reden. In der Hoffnung, dass es zukünftig das eine oder andere raffiniert platzierte Fettnäpfchen mit einem lässigen Achselzucken beiseiteschieben wird. Oder alternativ ein Messer darin eintaucht, eine Schmalzstulle schmiert und seinen Kumpel, den inneren Überflieger, zum Essen einlädt.

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Neues Buch: Trywwidt – Die Kaiserin der ewigen Nacht

Liebe Leute, es ist soweit. Nach knapp drei Jahren Denkarbeit, Schreibarbeit und Überarbeitungsarbeit habe ich es endlich geschafft und „Trywwidt“ veröffentlicht. Es ist ein Urban Fantasy-Roman, der laut Amazon 643 Seiten hat. Eine Zahl, die mich etwas schockt, zumal Amazon dazu neigt, die Seitenzahlen bei E-Books abzurunden. Anbei der Link auf eine Leseprobe.

Hier könnt ihr einen Blick aufs Cover und den Klappentext werfen: 

Cover Trywwidt

Coverfoto: Anke Merzbach Coverdesign: Felicitas Platzek

Käferkacke! – Die Elfe Trywwidt hat es vermasselt. Ausgerechnet während ihrer Wache ist die gefährlichste aller Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden: die »Kaiserin der ewigen Nacht«. Die gesamte Menschheit ist in Gefahr. Schnell weiß Trywwidt, wo die blutsaugende Pflanze steckt: ausgerechnet bei Klaus, dem wohl vertrotteltsten Botaniker der Welt!
Die Zeit wird knapp. Gestrandet in der Menschenwelt, sucht die Elfe einen Verbündeten für ihre Jagd auf die Blutsaugerin. Am besten einen, der sich ebenfalls mit dem Saugen von Blut auskennt. Aber kann sie ihrem Helfer wirklich vertrauen?
Schon bald muss Trywwidt begreifen, dass die mörderische Pflanze ihr geringstes Problem ist.
Wer wissen will, was die »Kaiserin der ewigen Nacht« mit der Pest im Mittelalter zu tun hat; wie wundersam die Erotik zwischen Elfen und Vampiren ist und mit welchen absonderlichen Schimpfwörtern Elfen nur so um sich werfen, ist hier bestens aufgehoben.
Klara Bellis’ Roman ist unglaublich spannend und höchst amüsant. Für alle Fans von toughen Heldinnen, finsteren Schurken und Vollmilchschokolade.

Hinweis für Allergiker: ACHTUNG! Dieses Buch kann Spuren von Elfen, Vampiren und Pflanzenbiochemikern enthalten.