Weiter geht’s

Ein Kater schläft auf einem Laptop
Kater Schrumpel chillt auf meinem Laptop, während ich zu arbeiten versuche

Vor ein paar Tagen habe ich die Fortsetzung von Wintermaid an zwei Autorinnen zum Testlesen geschickt. Die ersten Rückmeldungen für den Anfang der Geschichte habe ich schon. Sobald sie das Manuskript durchgelesen haben und ich die Anmerkungen einarbeiten konnte, geht es zur zweiten Testleserrunde.

Leider hat sich mein „schlimmster Kritiker“ seit zwei Monaten nicht zum Klappentext geäußert, weshalb ich davon ausgehe, dass da wohl auch nichts mehr kommt. Also muss ich mir den Text dieses Mal alleine aus den Fingern saugen. So ein kurzer Klappentext kann mehr Nerven kosten als ein ausgewachsenes Kapitel für ein Buch. Vor allem, wenn man ihn selbst schreiben muss, da der Abstand zur Geschichte fehlt und man sich vielleicht in Details verbeißt, die kaum dazu beitragen, einen Klappentext schön fluffig zu machen.

Den ersten Teil von Wintermaid hatte ich via BookRix vor etwas mehr als zwei Wochen aus den Flatrates herausgenommen. Mit dem durchschlagenden Erfolg, dass er dort immer noch drinherumtümpelt*. Ein oder zwei Wochen schaue ich mir das Drama noch an. Sobald ich dann etwas Zeit habe, werde ich den Vertrieb von Wintermaid über BookRix einstellen und mich wieder auf Amazon als alleinigen Vertriebsweg konzentrieren. Auch wenn mich das nicht glücklich macht.

Wie ich erwartet hatte, hat mir mein BookRix-Experiment gezeigt, dass es keine nennenswerten Verkäufe auf anderen E-Book-Plattformen außer auf Amazon gibt. Und bei Amazon gibt es zudem die KU-Leihbibliothek, durch die ebenfalls noch etwas Honorar zusammenkommt. Aber nur, wenn ich die Bücher exklusiv über Amazon vertreibe.

Es gab auch, außer dem „Anrotzen“ auf Skoobe, auf den anderen Plattformen keine Reaktion auf das E-Book, sodass ich davon ausgehen muss, dass es so gut wie keiner gelesen hat. Deshalb schadet es sicher keinem Leser, wenn ich diese Plattformen meide, da es dort ohnehin (fast) niemanden gibt, der sich dafür interessiert. Auffällig fand ich den GooglePlay-Store. Dort wurden und werden meine kostenlosen E-Books neben Amazon fast mit am meisten heruntergeladen. Mein erstes kostenpflichtiges E-Book Wintermaid hat dagegen kein einziger Leser gekauft, auch nicht, als es nur 99 Cent kostete. Für mich ein Fingerzeig auf die innere Einstellung der GooglePlay-Nutzer und der Wink mit dem Zaunpfahl, dass es kein Verlust ist, diesen Shop nicht zu beliefern.

Meine Pläne für 2020: den zweiten Teil von Wintermaid abschließen und veröffentlichen. Und den ersten Teil von Trywwidt ein wenig zusammenstreichen, sodass ich die Taschenbuchausgabe ebenfalls für 12,99 € anbieten kann, anstatt für 14,99 €.

*) EDIT: Es ist raus. Yeah!