Und tschüss, Facebook

Ab in die Tonne mit dem Facebook-Profil

Der schon lange angepeilte Schritt ist getan: Ich habe mein Facebook-Profil deaktiviert. Im Moment ist es noch nicht gelöscht, da ich hauptberuflich Admina einer Facebookseite bin und den Zugriff auf diese Seite keinesfalls verlieren darf. Aber ich habe das Profil abgeschaltet. Hoffentlich für immer.

Seit ein paar Monaten hatte ich – mal wieder – versucht, meine Facebooknutzung weitestgehend einzuschränken. Dieses Mal mit dem Erfolg, dass ich mindestens eine Stunde länger schlafen konnte, da ich nachts nicht so lange vor Facebook gehockt hatte. Das manchmal stundenlange Scrollen bei Facebook war eine ungute Ersatzhandlung fürs Schreiben, denn das ist nachts leider nicht möglich, da mein Hirn nach der Arbeit auf Sparflamme läuft.

Trotzdem hatte ich an der Illusion festgehalten, ich bräuchte Facebook, um mich mit Autoren und Lesern zu vernetzen und um Marketing für meine Bücher zu machen. Dabei war ich schon seit Längerem aus so ziemlich allen Autoren- und Lesergruppen ausgetreten, da es für mich immer schwerer wurde, den Widerspruch zwischen „Schreiben wollen“ und „Schreiben dürfen“ auszuhalten. Außerdem ist die Selbstvermarktung über die sozialen Medien eine der vielen Künste, die ich nicht beherrsche.

Nachdem ich schon bei Twitter ausgestiegen bin, fühlt es sich richtig gut an, Facebook tschüss gesagt zu haben. Im Moment habe ich noch einen Instagram-Account für Klara Bellis. Warum, weiß ich nicht so genau. Vielleicht für meinen Job, für den wir ebenfalls einen solchen Account einrichten sollten. Sobald mal wieder Zeit ist, sollte ich das in Angriff nehmen. Und dann kann ich Klara Bellis auch auf Instagram in Frieden ruhen lassen.