Oder warum Gendern für mich fragwürdig ist Wenn ich das Wort „Spiegelei“ höre, muss ich mich jedes Mal richtig zwingen, an was zu essen zu denken, denn ich sehe da nur einen Spiegel vor mir. Eine glänzende viereckige Fläche, auf der seltsamerweise ein Ei liegt, aber nichts knusprig Gebratenes. Beim Wort „Pfannkuchen“ sehe ich eine gusseiserne Pfanne vor mir, in der ein Kuchen liegt. Mit Schokoglasur und Geburtstagskerzen drauf. An einen Berliner oder Krapfen oder Ähnliches zu denken, zu dieser Leistung ist das menschliche Gehirn nicht fähig. (Bei einem „Berliner“ denke ich übrigens immer an einen mürrischen Mann, der mich mal im Fahrstuhl angepöbelt hatte, weil ich den Knopf nicht …

Sprache schafft Bewusstsein Mehr »

Verwendete Schlagwörter: , , ,

Heute war ich so leichtsinnig, in eine Facebookdiskussion reinzuklicken. Ich bin als Privatmensch nicht mehr auf Facebook unterwegs, deshalb konnte ich dort nicht kommentieren. Sicher hätte ich ohnehin nicht kommentiert, da ich vergangene Woche bei einer ähnlichen Diskussion auf Instagram sofort den aus linksidentitären Kreisen stammenden Stempel „cis-Frau“ (oft abwertend verwendet, im Sinne von „Eine wie du kann hier nicht mitreden.“) auf der Stirn trug. In der Diskussion ging es mal wieder ums Gendern, um die sogenannten Knacklaute, die jetzt immer öfter in TV und Radio auftauchen und die anscheinend ausnahmslos alle Menschen, vor allem Frauen, supitoll finden, bis auf ein paar böse, alte, weiße Männer, die sich regelmäßig darüber …

#nichtfürmich Mehr »

Verwendete Schlagwörter: , , , , , ,