Die magische Zeit zwischen den Jahren. Seit einer Woche habe ich frei (abgesehen von den Wäschebergen, dem Essen kochen, Abwasch machen, dem Staubsaugen und dem ganzen …). Der Kopf ist frei und die Ideen sprudeln, drängeln sich nach vorne, vermehren sich. Die Verlockung ist da, doch wieder ein neues Schreibprojekt anzufangen. Jetzt, wo die Dauermüdigkeit sich in Grenzen hält, wo ich mir einreden kann, dass ich die Power habe, es wieder durchzuziehen. Ich könnte Mara Mondschatten gegen einen Werwolf antreten lassen, gegen einen attraktiven, selbstbewussten Mann, der sich den ursprünglichen Werwolfmythos zu nutze macht, um seine kranken Fantasien auszuleben. Ich könnte Lhan und Mo auf die Suche nach verschollenen Eisgeistern …

Ich könnte … Mehr »

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Dank der Verkettung einiger zum Teil recht misslicher Umstände – einer davon das Sturmtief Sabine – bin ich mutterseelenalleine in den Urlaub gefahren. Fernab vom Büroschreibtisch und häuslichen Wäschebergen verbrachte ich sechs Tage (mit An- und Abreise) in einem Hotel, genauer dem Schlosshotel Eyba, in einem kleinen Dorf nahe Saalfeld in Thüringen. Dort gab es neben einem fantastischen Frühstück himmlische Ruhe und eine traumschöne Landschaft, in der ich beim Wandern durch Sturmböen und Schneeregen gleich noch viel mehr zur Ruhe kommen konnte als schon im Hotelzimmer. In den Pausen zwischen der ganzen Ausruherei hämmerte ich in die Tasten meines greisen Laptops und arbeitete die zahlreichen Testleseranmerkungen in die Wintermaid-Fortsetzung ein. …

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Im Moment bereite ich die Materialien für den Messestand auf der BuchBerlin vor. Und parallel dazu sitze ich weiter am Text zur Wintermaid-Fortsetzung. Inzwischen bin ich bei fünf Seiten, die ich pro Woche zu überarbeiten schaffe. Mit schmerzlichen Abstrichen, was die Qualität der Überarbeitung betrifft. Mir wird wieder bewusst, dass ich so nicht weitermachen kann. Letztlich werde ich mich entscheiden müssen zwischen Familienleben und Job oder dem Schreiben und Herumkünstlern. Alles gleichzeitig schaffe ich auf Dauer nicht. Im Moment nimmt der Plan, „Klara Bellis“ gehen zu lassen, wieder Gestalt an. Ende vergangenen Jahres war ich schon mal an diesem Punkt angelangt, bin aber durch den Wintermaid-Ausrutscher wieder ins Schreiben reingerutscht. …

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Ich schreibe an den letzten Seiten der Wintermaid-Fortsetzung und tauche in Mos seltsame Welt ein, in der vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Im realen Leben läuft gerade alles Drunter und Drüber, sodass ich das Gefühl habe, eine riesige Welle rauscht auf mich zu und ich kann ihr nicht ausweichen. Abends nach der Arbeit zu schreiben, wird dadurch noch schwerer, als es vorher schon war. Und das, was ich schreibe, fühlt sich beliebig und austauschbar an. Irrelevant. Überflüssig. Letztlich sitze ich schon seit Jahren am Rechner und tippe meine Texte, ohne dass sie großartig wahrgenommen werden. Trotz der vielen Stunden auf Facebook, Twitter, Instagram. Doch …

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Ich hab’s mal wieder vergeigt. Und das kam so: Auf der Leipziger Buchmesse traf ich eine sympathische Truppe junger Autorinnen, die sich in einem vielversprechenden Netzwerk zusammengeschlossen haben. Und das Beste: Sie fragten mich, ob ich mitmachen will. Meine innere Zweiflerin nuschelte zwar, ob ich überhaupt Zeit dafür hätte und dass ich an die Wäscheberge denken solle und an das Romanprojekt. Doch ich lachte die Zweiflerin aus und sagte: Klar! Ich schaue bei euch rein. Etwa eine Woche lang habe ich das mit dem Reinschauen versucht. Zu Beginn der Woche, irgendwann mitten in der Nacht im Halbschlaf, hatte ich es geschafft, mich im Online-Forum des Netzwerks anzumelden. Ausgepowert von Phase …

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