Meine Arbeit am aktuellen Text neigt sich merklich dem Ende zu. Vielleicht schaffe ich es schon dieses Wochenende, das Ganze abzuschließen. Während ich an meinen Charakteren feile (Vampire …), merke ich, wie die reale Dunkelheit nach mir greift. Schon seit mehr als einem Jahr geht das so, dass ich mich immer öfter in düstere Musik flüchte, meine Gedanken darin auflöse. Ein kläglicher Versuch, sich gegen die Realität abzustumpfen. Vage Gefühle, gehüllt in dunkle Watte. Gleichzeitig macht mich die Debatte zur Gendersprache innerlich kaputt. Wobei es vielleicht gar nicht mehr so viel kaputtzumachen gibt, da andere schon vorgearbeitet haben. Mich selbst eingeschlossen. Ich bin die Dunkelheit. Geboren aus der Nacht. Und …

Irgendwo in der Tiefe … gibt es kein Licht Mehr »

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Heute war ich so leichtsinnig, in eine Facebookdiskussion reinzuklicken. Ich bin als Privatmensch nicht mehr auf Facebook unterwegs, deshalb konnte ich dort nicht kommentieren. Sicher hätte ich ohnehin nicht kommentiert, da ich vergangene Woche bei einer ähnlichen Diskussion auf Instagram sofort den aus linksidentitären Kreisen stammenden Stempel „cis-Frau“ (oft abwertend verwendet, im Sinne von „Eine wie du kann hier nicht mitreden.“) auf der Stirn trug. In der Diskussion ging es mal wieder ums Gendern, um die sogenannten Knacklaute, die jetzt immer öfter in TV und Radio auftauchen und die anscheinend ausnahmslos alle Menschen, vor allem Frauen, supitoll finden, bis auf ein paar böse, alte, weiße Männer, die sich regelmäßig darüber …

#nichtfürmich Mehr »

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