Die magische Zeit zwischen den Jahren. Seit einer Woche habe ich frei (abgesehen von den Wäschebergen, dem Essen kochen, Abwasch machen, dem Staubsaugen und dem ganzen …). Der Kopf ist frei und die Ideen sprudeln, drängeln sich nach vorne, vermehren sich. Die Verlockung ist da, doch wieder ein neues Schreibprojekt anzufangen. Jetzt, wo die Dauermüdigkeit sich in Grenzen hält, wo ich mir einreden kann, dass ich die Power habe, es wieder durchzuziehen. Ich könnte Mara Mondschatten gegen einen Werwolf antreten lassen, gegen einen attraktiven, selbstbewussten Mann, der sich den ursprünglichen Werwolfmythos zu nutze macht, um seine kranken Fantasien auszuleben. Ich könnte Lhan und Mo auf die Suche nach verschollenen Eisgeistern …

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Jetzt wurde es veröffentlicht: das Hörbuch zu „Wintermaid“. Erschienen ist es in der Hörbuchmanufaktur Berlin. Eingesprochen hat es Katja Sallay. Es wird bald in vielen Shops zu hören sein. Auch bei Spotify, Google Play und Audible. Als ich vor einigen Wochen die Rohversion gehört habe, ist was ganz Seltsames passiert. Obwohl ich die Geschichte längst kannte und obwohl es mir persönlich eher unangenehm ist, wenn ich mit selbstgeschriebenen Texten konfrontiert werde (so ähnlich, wie wenn man seine eigene aufgezeichnete Stimme irgendwo hört), konnte ich nicht aufhören zuzuhören. Die Geschichte entwickelte ganz schnell einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Und als es vorbei war, stand ich wie benommen da …

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Diese Woche ist es passiert. Da bin ich zur Beinahe-Kriminellen geworden. Letztlich musste es so kommen. Eine Autorin, die Vampire mit menschenverachtenden Tendenzen als Sympathieträger darstellt, die treusorgend-besorgte Ronny-Beilhorst-Bürger als Buhmänner hinstellt und die in „Wintermaid“ einfach mal jahrtausendelange Frauenverachtung in eine mehr oder weniger spannende Fantasy-Geschichte verpackt, anstatt etwas über „pochende Herzen“ und „Kribbeln im Bauch“ zu schreiben, wenn das erbarmungswürdige Weiblein dem Alphamann gegenübersteht, die muss einfach verdächtig sein. Und jetzt hab ich mich tatsächlich selbst entlarvt, als potenzielle Umstürzlerin, die mit Fake-News die Unzufriedenheit der Bürger anstachelt. Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach! Mit einer Kurzgeschichte für Kinder, geschrieben für ein gemeinnütziges Vorleseprojekt. Weil ich die …

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Ich schreibe an den letzten Seiten der Wintermaid-Fortsetzung und tauche in Mos seltsame Welt ein, in der vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Im realen Leben läuft gerade alles Drunter und Drüber, sodass ich das Gefühl habe, eine riesige Welle rauscht auf mich zu und ich kann ihr nicht ausweichen. Abends nach der Arbeit zu schreiben, wird dadurch noch schwerer, als es vorher schon war. Und das, was ich schreibe, fühlt sich beliebig und austauschbar an. Irrelevant. Überflüssig. Letztlich sitze ich schon seit Jahren am Rechner und tippe meine Texte, ohne dass sie großartig wahrgenommen werden. Trotz der vielen Stunden auf Facebook, Twitter, Instagram. Doch …

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Meine Protagonisten leben nicht in den USA. Irland kennen sie nur von der Landkarte. Ebenso Schottland. Ich glaube, Ira war mal in London zu einem Kurzurlaub. Sie hat aber nie groß darüber gesprochen, da sie meistens andere Dinge beschäftigen als ihre Urlaube von vor drei Jahren. Dass Trywwidt für ein paar Stunden in Neuseeland vorbeigeschaut hat, hat sie durch ihre wilde Portalöffnerei vermutlich gar nicht mitbekommen. Und Korwin, nun ja, der ist eh ein Sonderfall, da er sich am liebsten in einem seiner Häuser verkriecht, möglichst nicht allzu weit weg von dem Ort, an dem er vor 800 Jahren zu einem Vampir gewandelt wurde. Mit solchen Protagonisten ist es schwer, …

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