Auf der dunklen Seite dank einer putzigen Geschichte für Kinder

Diese Woche ist es passiert. Da bin ich zur Beinahe-Kriminellen geworden. Letztlich musste es so kommen. Eine Autorin, die Vampire mit menschenverachtenden Tendenzen als Sympathieträger darstellt, die treusorgend-besorgte Ronny-Beilhorst-Bürger als Buhmänner hinstellt und die in „Wintermaid“ einfach mal jahrtausendelange Frauenverachtung in eine mehr oder weniger spannende Fantasy-Geschichte verpackt, anstatt etwas über „pochende Herzen“ und „Kribbeln im Bauch“ zu schreiben, wenn das erbarmungswürdige Weiblein dem Alphamann gegenübersteht, die muss einfach verdächtig sein. Und jetzt hab ich mich tatsächlich selbst entlarvt, als potenzielle Umstürzlerin, die mit Fake-News die Unzufriedenheit der Bürger anstachelt. Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach! Mit einer Kurzgeschichte für Kinder, geschrieben für ein gemeinnütziges Vorleseprojekt. Weil ich die…
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Erste Bestandsaufnahme nach einem Monat Tolino

Seit dem 1. Juni steht mein erster Trywwidt-Band in den Tolino-Shops. Band zwei und drei sind inzwischen nachgezogen. Beim Umformatieren der E-Books von Amazon zu Tolino habe ich mir vermutlich wieder mehr Arbeit als nötig gemacht – Stichwort „valides Epub“. Deshalb war jedes E-Book in die Tolino-Shops hochzuladen, ein kleiner Kraftakt für mich. Nun ist es geschafft und ich bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich es durchgezogen habe.

Ein Blick auf die Verkaufsstatistik zeigt, dass es ein eher frustrierendes Erlebnis zu werden droht. Was die Verkäufe betrifft, ist für die Tolino-Shops bei allen E-Books eine geschmeidige Null-Linie zu sehen, (was z.T. aber auch an technischen Darstellungsproblemen liegen könnte. So genau weiß ich es nicht). Mit einer Ausnahme. Band 2 scheint ein einziges Mal gekauft worden zu sein. Dafür ist das für meine Verhältnisse ganz gute Amazon-Ranking der Bücher ins Bodenlose gestürzt, weil es die E-Books nicht mehr in der Kindle-Unlimited-Leihbibliothek gibt.

Seit ein paar Tagen läuft eine Werbeaktion in den Tolino-Shops, die das Tolino-Team organisiert hat. Ich empfinde es als wohltuend, dass man dort richtige Menschen „einfach so“ erreicht. Im Gegensatz zu Amazon, wo man i.d.R. mit Textbausteinen abgespeist wird, die einem nicht immer weiterhelfen, gerade wenn es mal kniffliger ist und echte Hilfe gefragt ist. Ich bin gespannt, ob durch die Aktionsmaßnahmen noch ein paar Verkäufe zur Null-Linie dazukommen. Das Ranking im Thalia-Shop sagt trotz der Preisaktion von 50% Rabatt eher: „Träum weiter, Babe!“

Im Grunde ist bei mir nach etwa fünf Jahren Selfpublishing der Drops gelutscht, was den unguten Ehrgeiz betrifft, Bücher unbedingt verkaufen zu wollen (im Sinne von Einnahmen erzielen). Deshalb lasse ich trotz des momentanen Tiefstandes die Trywwidt-E-Books bis auf weiteres in den Tolino-Shops.

Erstmal schauen und dann weitersehen. Und bis dahin: Weiterschreiben, selbst wenn nur seltsame Beiträge für meine Webseite dabei rauskommen sollten.