Neues Projekt in der Pipeline

Nach meinen ganzen Meckerbeiträgen* schreibe ich besser mal wieder was übers Schreiben hier rein. Im Moment sitze ich an einem Text, der ein Hörbuch werden soll. Der Verlag hat mir inzwischen die Stimmen dafür vorgeschlagen. Ich habe in die Hörproben reingehört und bin immer noch geflasht und auch verunsichert. Denn ich weiß nicht, ob mein Text diesen wirklich richtig guten Stimmen standhalten kann. In Sachen Selbsteinschätzung bin ich einfach eine Niete.

Es wird ein Urban-Fantasy-Abenteuer, kurz und knackig, das wie immer mit einem Augenzwinkern geschrieben ist, das aber an manchen Stellen auch richtig wehtun kann. Zwei Testleserinnen sind mit dem größten Teil der Geschichte schon durch und hatten nicht viel zu meckern. Eine der eher schmerzvolleren Stellen wird in den nächsten Tagen eine weitere Testleserin abchecken, die viel klassische Fantasy und überhaupt viel liest. Ich bin unsicher, ob ich in einem fluffigen Hörbuch so eine Nummer bringen kann, oder ob es Leser vielleicht schockieren würde – auch wenn ich in den brutaleren Szenen nicht sehr ins Detail gehe, denn es geht mir keineswegs um blutige Details, sondern um Gewalt im Allgemeinen, auch gewalttätige Denkmuster und dazugehörige innere Überzeugungen, und was das mit den Menschen macht.

Ach ja. Einen Teil des Textes will ich als E-Book veröffentlichen. Das heißt, falls es irgendwo in den unendlichen Weiten des WWW Menschen gibt, die meine Bücher mögen, dann könnt ihr euch auf etwas Neues freuen. Auch wenn es recht kurz ist. (Sobald mich ein Mäzen bzw. eine Mäzenin entdeckt oder ich im Lotto gewinne oder der komische Geruch hier im Bad tatsächlich von einer Erdölquelle stammt, dann wird es auch wieder was Längeres geben. Versprochen!)

*) Ja, es tut mir immer noch weh, was gerade mit unserer Sprache passiert. Nein, ich hatte noch immer keine Erleuchtung, dass das mit dem Gendern der absolute Knüller ist. Vielleicht rauche ich auch einfach nur das falsche Gras.