Mühsam quält sich das Eichhörnchen

Eines der Postkartenmotive, die ich zur Buchmesse in Berlin mitnehmen möchte

Meine Messevorbereitungen für die Buch Berlin sind fast abgeschlossen. Das Rollup ist da, die Postkarten – bis auf eines der drei Motive – sind schon da und die Flyer ebenso. Jetzt steht die Frage im Raum, ob ich noch Leseproben drucken lasse oder das Geld lieber in Katzenfutter und Schokolade investiere.

Letzteres wäre vermutlich die klügere Entscheidung. Zumal ich derzeit viel Nervennahrung brauche und Kater Schrumpel ziemlich ungehalten reagiert, wenn nichts Gescheites zu essen im Haus ist. Ob die Leseproben tatsächlich potentielle Käufer motivieren, ein Buch zu kaufen, ist mehr als fraglich. Zumindest wenn ich von mir selbst ausgehe, die noch nie nach der Lektüre einer Leseprobe ein Buch gekauft hat. Andererseits nehme ich nur sehr wenige Bücher zum Verkaufen mit, und da wären dann Leseproben vielleicht ein guter Trost, falls sich tatsächlich ein zukünftiger Leser oder Leserin an den Messestand verirren sollte.

Es ist eine schwere Entscheidung, da sie mit der Investition von Zeit (die ich dringend zum Schreiben bräuchte) und Geld (das ich lieber für Schokolade …) verbunden ist.

Und dann ist da noch der innere wie äußere Widerspruch, dass ich mit „Klara Bellis“ im Grunde längst abgeschlossen habe und gleichzeitig wie ein hyperaktives Eichhörnchen durch die Gegend wirble, um meinen Messeauftritt in den Griff zu bekommen und ab und zu sogar an der „Wintermaid“-Fortsetzung zu schreiben.

Mein momentanes Fazit: Ich freue mich sehr auf die Messe. Und gleichzeitig bin ich froh, wenn sie vorbei ist. Und vor allem, wenn „Klara Bellis“ endlich vorbei ist. Dann könnte ich nach Twitter und Facebook* auch diese meine Webseite hier vom Netz nehmen und hätte ein weiteres DSGVO-Sorgenkind weniger an der Backe.

*) Im Zuge der Messevorbereitung und später noch mal bei der Veröffentlichung des letzten Wintermaid-Bandes aktiviere ich die Facebookseite für kurze Zeit wieder, bis ich sie endgültig stilllege.