Ein erster Schlussstrich

Nach der Auswertung meiner letzten Marketingstrategie (*Hust!* Hab mich gerade ein bisschen verschluckt …), hab ich mich dazu entschlossen, sämtliche längeren E-Books (Trywwidt & Wintermaid/Höhlenbrut) aus dem Verkauf zu nehmen. Nach der Kündigung des Impressumsservices ist es mir einfach zu mühsam, noch mal alle Originaldateien (Cover, Texte) in meinem Chaos zu suchen und zu finden, um dort irgendwelche anderen Adressen reinzuschreiben und alles wieder hochzuladen. Zumal diese inzwischen „alten“ Bücher nur wenige Leute lesen würden. Und von denen findet es die Hälfte ohnehin doof. (Ich glaube, nach ca. drei Monaten ist die Halbwertszeit eines E-Books so oder so abgelaufen. Danach kommt nichts mehr, so meine Erfahrung. Außer bei kostenlosen E-Books vielleicht.)

Die in den letzten Jahren gestiegenen Kosten für Webseite & Co. fressen letztlich auch einen nicht unwesentlichen Teil der Einnahmen durch die E-Books auf. Das mag ich inzwischen nicht mehr stemmen. Gleichzeitig stehen im „richtigen“ Leben derzeit dringlichere Sachen an, um die ich mich besser mal kümmern sollte. Kater Schrumpel und sein kleiner Reviermarkierungsfight ist da nur eine irritierende Sache unter vielen.

Die albernen „Milliardärsromane“, die ich unter einem anderen Pseudonym geschrieben habe, werde ich vielleicht irgendwann mal bei BookRix hochladen. Dort brauche ich kein Impressum. Trywwidt & Co. dort hochzuladen, wäre mir wiederum zu mühsam, da ich jedes Kapitel einzeln anfassen müsste. Das wäre eine Sisyphosarbeit, auf die ich einfach keine Lust habe. Und mir fehlt auch die Autorensuperpower, um in die Tiefen meiner Festplatte abzutauchen und dort ein ganzes Wochenende lang nach den Originaldateien zu fahnden.

Die Prints lasse ich bei BooksOnDemand, da sie im Moment (im Gegensatz zu den E-Books mit der bald ungültigen Impressumsangabe) keinen Ärger zu machen drohen.

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie man eine Webseite kündigt und dann hätte ich das Problem auch vom Hals. Und von dem gesparten Geld kaufe ich mir eine neue Tasche für die Arbeit. Eine ohne merkwürdigen Geruch und ohne Katerkratzspuren, die die kleine Fellkröte der Tasche zusätzlich verpasst hat, damit auch ja alle wissen, dass sie zu SEINEM Revier gehört.