Nach meinen ganzen Meckerbeiträgen* schreibe ich besser mal wieder was übers Schreiben hier rein. Im Moment sitze ich an einem Text, der ein Hörbuch werden soll. Der Verlag hat mir inzwischen die Stimmen dafür vorgeschlagen. Ich habe in die Hörproben reingehört und bin immer noch geflasht und auch verunsichert. Denn ich weiß nicht, ob mein Text diesen wirklich richtig guten Stimmen standhalten kann. In Sachen Selbsteinschätzung bin ich einfach eine Niete. Es wird ein Urban-Fantasy-Abenteuer, kurz und knackig, das wie immer mit einem Augenzwinkern geschrieben ist, das aber an manchen Stellen auch richtig wehtun kann. Zwei Testleserinnen sind mit dem größten Teil der Geschichte schon durch und hatten nicht viel …

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Oder warum Gendern für mich fragwürdig ist Wenn ich das Wort „Spiegelei“ höre, muss ich mich jedes Mal richtig zwingen, an was zu essen zu denken, denn ich sehe da nur einen Spiegel vor mir. Eine glänzende viereckige Fläche, auf der seltsamerweise ein Ei liegt, aber nichts knusprig Gebratenes. Beim Wort „Pfannkuchen“ sehe ich eine gusseiserne Pfanne vor mir, in der ein Kuchen liegt. Mit Schokoglasur und Geburtstagskerzen drauf. An einen Berliner oder Krapfen oder Ähnliches zu denken, zu dieser Leistung ist das menschliche Gehirn nicht fähig. (Bei einem „Berliner“ denke ich übrigens immer an einen mürrischen Mann, der mich mal im Fahrstuhl angepöbelt hatte, weil ich den Knopf nicht …

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Im Moment versuche ich, einen Umgang mit der Genederei für mich zu finden, bei dem ich seelisch nicht kaputt gehe. Es schmerzt mich wirklich sehr, was gerade passiert. Ich weiß, dass ich nichts dagegen unternehmen kann. Wenn die Lawine einmal losgerollt ist, lässt sie sich nicht mehr stoppen. Und die Lawine holt gerade richtig Schwung. Auch wenn das seltsam klingt, ich habe den Eindruck, dass es ein Stück weit wie eine Art Religion funktioniert. Bei den Diskussionen zum Gendern habe ich sinngemäß immer wieder gelesen: „Früher konnte ich nichts damit anfangen, aber dann ging mir ein Licht auf!“ Das klingt für mich wie ein religiöses Erweckungserlebnis. Und genau das könnte …

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Heute war ich so leichtsinnig, in eine Facebookdiskussion reinzuklicken. Ich bin als Privatmensch nicht mehr auf Facebook unterwegs, deshalb konnte ich dort nicht kommentieren. Sicher hätte ich ohnehin nicht kommentiert, da ich vergangene Woche bei einer ähnlichen Diskussion auf Instagram sofort den aus linksidentitären Kreisen stammenden Stempel „cis-Frau“ (oft abwertend verwendet, im Sinne von „Eine wie du kann hier nicht mitreden.“) auf der Stirn trug. In der Diskussion ging es mal wieder ums Gendern, um die sogenannten Knacklaute, die jetzt immer öfter in TV und Radio auftauchen und die anscheinend ausnahmslos alle Menschen, vor allem Frauen, supitoll finden, bis auf ein paar böse, alte, weiße Männer, die sich regelmäßig darüber …

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Die magische Zeit zwischen den Jahren. Seit einer Woche habe ich frei (abgesehen von den Wäschebergen, dem Essen kochen, Abwasch machen, dem Staubsaugen und dem ganzen …). Der Kopf ist frei und die Ideen sprudeln, drängeln sich nach vorne, vermehren sich. Die Verlockung ist da, doch wieder ein neues Schreibprojekt anzufangen. Jetzt, wo die Dauermüdigkeit sich in Grenzen hält, wo ich mir einreden kann, dass ich die Power habe, es wieder durchzuziehen. Ich könnte Mara Mondschatten gegen einen Werwolf antreten lassen, gegen einen attraktiven, selbstbewussten Mann, der sich den ursprünglichen Werwolfmythos zu nutze macht, um seine kranken Fantasien auszuleben. Ich könnte Lhan und Mo auf die Suche nach verschollenen Eisgeistern …

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