Ich sollte aufhören, nach „gendern“ zu googlen. Die Gender:_*Innen werden mir immer suspekter. Da ist ein Hass und eine Verblendung bei den „Guten“ unterwegs, die mich sprachlos machen. Zitat: „Aber genauso wie das „Photo“ zusammen mit euren Eltern aussterben wird, wird die übertriebene Ablehnung gendergerechter Sprache zusammen mit euch aussterben … Face the fact: Ihr seid alt und übermorgen tot und niemand wird sich dafür interessieren, ob ihr die „Leser:in“ als links-grün-versifft und politisch motiviert empfunden habt.“ (Quelle: Kommentar zu einem Beitrag auf appgefahren.de vom 12.05.21 – Diese verkappten Todesfantasien in Bezug auf Menschen, die es ablehnen, dieser Ideologie zu huldigen, hab ich öfter auch an anderer Stelle gelesen. Z.B. bei …

Ich seh’s ein, ich bin durch und durch böse Mehr »

Ich tippe gerade die letzten Zeilen an einer interaktiven Kurzgeschichte. Entstanden ist sie, weil mich jemand auf Instagram angeschrieben hatte. Es wird wohl derzeit eine neue App für interaktive Geschichten entwickelt und dort wurde noch „Stoff“ gesucht, um die App zu befüllen. Da ich ohnehin gerade am Schreiben von interaktiven Texten bin (meine „Mara Mondschatten“-Geschichte wird ein interaktives Hörbuch), habe ich also noch eine weitere etwas längere Kurzgeschichte mit mehreren möglichen Handlungssträngen geschrieben, die ich bald bei Favelio hochladen möchte. Einen Teil der Geschichte werde ich auch als linearen Text bei BookRix veröffentlichen, sodass das E-Book in fast allen Shops – außer Amazon – gratis erhältlich sein wird. Amazon nimmt leider …

Noch ein neues Projekt kurz vorm Start Mehr »

Oder warum Gendern für mich fragwürdig ist Wenn ich das Wort „Spiegelei“ höre, muss ich mich jedes Mal richtig zwingen, an was zu essen zu denken, denn ich sehe da nur einen Spiegel vor mir. Eine glänzende viereckige Fläche, auf der seltsamerweise ein Ei liegt, aber nichts knusprig Gebratenes. Beim Wort „Pfannkuchen“ sehe ich eine gusseiserne Pfanne vor mir, in der ein Kuchen liegt. Mit Schokoglasur und Geburtstagskerzen drauf. An einen Berliner oder Krapfen oder Ähnliches zu denken, zu dieser Leistung ist das menschliche Gehirn nicht fähig. (Bei einem „Berliner“ denke ich übrigens immer an einen mürrischen Mann, der mich mal im Fahrstuhl angepöbelt hatte, weil ich den Knopf nicht …

Sprache schafft Bewusstsein Mehr »

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Im Moment versuche ich, einen Umgang mit der Genederei für mich zu finden, bei dem ich seelisch nicht kaputt gehe. Es schmerzt mich wirklich sehr, was gerade passiert. Ich weiß, dass ich nichts dagegen unternehmen kann. Wenn die Lawine einmal losgerollt ist, lässt sie sich nicht mehr stoppen. Und die Lawine holt gerade richtig Schwung. Auch wenn das seltsam klingt, ich habe den Eindruck, dass es ein Stück weit wie eine Art Religion funktioniert. Bei den Diskussionen zum Gendern habe ich sinngemäß immer wieder gelesen: „Früher konnte ich nichts damit anfangen, aber dann ging mir ein Licht auf!“ Das klingt für mich wie ein religiöses Erweckungserlebnis. Und genau das könnte …

#nichtfürmich II Mehr »

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Edit: Ich hatte inzwischen beschlossen, die Triggerwarnungsrezension einfach nicht mehr als missgünstigen Faustschlag in die Magengrube zu interpretierten, sondern habe sie genutzt, um für mein Buch Werbung zu machen. – Yeah, Baby! So und nicht anders! (Wobei ich nicht weiß, ob ich dadurch auch nur ein einziges Buch verkauft habe. Aber es kamen zwei oder drei anonyme Fünf-Sterne bei Amazon dazu und das ist doch auch schon was.) Also, Meiners, wenn ihr mal ein richtig brutales, mega blutiges Buch lesen wollt, das alle Grenzen des guten und mittelguten Geschmacks sprengt, das euch so richtig in die Alpträume treibt, die nie, nie wieder weggehen werden, dann lest „Wintermaid“. Nicht. (Ich vermute, …

Du darfst nicht Mehr »