Rezensionen

Ich hab’s mal wieder getan: Ich habe ein Buch rezensiert. Es war gar nicht so schlimm, bis auf die üblichen Anlaufschwierigkeiten, die jedes Mal auftreten, bevor ich begreife, wie man wo was klicken muss, um die Rezension auf die Plattform hochzubeamen. Beim Durchlesen meiner Rezension bekam ich einen kleinen Schreck. Im Grunde hatte ich an dem Buch ganz schön viel herumzumäkeln: zu distanziert geschrieben, zu eintönige Erzählperspektiven, zu leichtgläubige Protagonisten … Und trotzdem hatte ich großen Spaß beim Lesen und mich jeden Abend darauf gefreut, weiterlesen zu können. Deshalb: fünf Sterne* und gut ist. Manchmal lese ich aus Spaß bei Amazon die Verrisse von Büchern, die ich richtig gern mochte….
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Weiter geht’s

Vor ein paar Tagen habe ich die Fortsetzung von Wintermaid an zwei Autorinnen zum Testlesen geschickt. Die ersten Rückmeldungen für den Anfang der Geschichte habe ich schon. Sobald sie das Manuskript durchgelesen haben und ich die Anmerkungen einarbeiten konnte, geht es zur zweiten Testleserrunde. Leider hat sich mein „schlimmster Kritiker“ seit zwei Monaten nicht zum Klappentext geäußert, weshalb ich davon ausgehe, dass da wohl auch nichts mehr kommt. Also muss ich mir den Text dieses Mal alleine aus den Fingern saugen. So ein kurzer Klappentext kann mehr Nerven kosten als ein ausgewachsenes Kapitel für ein Buch. Vor allem, wenn man ihn selbst schreiben muss, da der Abstand zur Geschichte fehlt…
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Und tschüss, Facebook

Der schon lange angepeilte Schritt ist getan: Ich habe mein Facebook-Profil deaktiviert. Im Moment ist es noch nicht gelöscht, da ich hauptberuflich Admina einer Facebookseite bin und den Zugriff auf diese Seite keinesfalls verlieren darf. Aber ich habe das Profil abgeschaltet. Hoffentlich für immer. Seit ein paar Monaten hatte ich – mal wieder – versucht, meine Facebooknutzung weitestgehend einzuschränken. Dieses Mal mit dem Erfolg, dass ich mindestens eine Stunde länger schlafen konnte, da ich nachts nicht so lange vor Facebook gehockt hatte. Das manchmal stundenlange Scrollen bei Facebook war eine ungute Ersatzhandlung fürs Schreiben, denn das ist nachts leider nicht möglich, da mein Hirn nach der Arbeit auf Sparflamme läuft….
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Flatrate-Schock

Hilfe! Meine „Wintermaid“ versinkt im Flatrate-Sumpf. Und das Schlimmste daran: Ich habe sie höchstpersönlich reingestoßen. Aus Versehen, weil ich beim Hochladen des E-Books bei BookRix nicht aufgepasst und die Ausleihe über diverse Flatrates anscheinend mit angeklickt habe. Die Strafe für diesen Fehler folgte auf dem Fuß. Das Buch wurde quasi im Vorübergehen gleich zweimal angerotzt. „Absternen“ wird das anonyme Sternchenvergeben von so manchem Autoren inzwischen genannt. Selbst bei Amazon ist es seit Kurzem möglich, ohne jegliche Rezension bzw. Kundenmeinung einfach ein paar Sterne zu vergeben. Oder eben Bücher „abzusternen“. Letztlich sind Bücher, zumindest solche, die ich schreibe, inzwischen kaum mehr wert als ein Kaugummi. Zweimal drauf herumgekaut und dann weggespuckt….
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Das Manuskript ruft …

… und die Autorin stopft sich die Ohren zu, weil sie nicht schreiben kann, darf, soll. Was auch immer. Jedes Mal, wenn ich abends am Laptop sitze und in den Text einzutauchen versuche, ist da diese Wand aus bleierner Müdigkeit. Aber das habe ich schon X-Mal hier reingeschrieben. Und was soll ich sagen? Davon werde ich auch nicht wacher. Und der Text wird auch nicht schneller fertig. Da ich zu müde zum Schreiben bin, google ich manchmal nach meinen Büchern. Gerade nach der Buchmesse in Berlin und den gefühlten drei Kilogramm Flyern, die ich dort verteilt hatte, könnten ja jemandem die Bücher aufgefallen sein. Und? Sind sie? Nein. Sind sie…
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